Sonntag, 28. Januar 2007

XnView: Fotos für Web-Alben konvertieren

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Digitale Bildgrössen werden nicht in cm, sondern in Pixel (Breite und Höhe), sowie "dpi" (Pixel pro Zoll) und Byte ("Gewicht") gemessen.

Zum Bestellen von Fotoabzügen benötigt man - kurz gesagt - möglichst viele Daten, um gute Druckergebnisse zu erzielen. Fürs Internet ist es genau anders herum: für schnelle Übertragungen und wenig Speicherplatz muss die Datenmenge so klein wie möglich sein.

Darum werden die Bilder entsprechend konvertiert. Dabei immer mit (!) KOPIEN (!) arbeiten, am besten pro Vorgang in einem eigenen, passenden Ordner "Web" o.ä., so dass keine Originale verlorengehen. Schliesslich möchte man später vielleicht doch noch einen Abzug von den Originalen bestellen oder noch einen anderen Bildausschnitt wählen etc.

Um Bilder zu konvertieren ("webgerecht aufzubereiten"), kann man -zig Programm verwenden, wir benutzen am liebsten XnView - kompakt und kostenlos. Damit wie folgt vorgehen.

1. Bildgrössen (Höhe) anpassen.

Für Web-Fotoalben genügen durchschnittlich 500 Pixel Bildhöhe. Die Anpassung erfolgt ...

... 1.a) entweder einzeln pro Bild:
> Bild anklicken zur Einzelansicht
> Menü: Bild > Grösse ändern (oder Shift-S): Höhe 500

... 1.b) oder "in einem Rutsch":
> Bilder im Ordner markieren
> Rechtsklick > Mehrfach konvertieren (oder STRG-U)
> Auf Folgendes achten (roter Text):








Wenn alle Einstellungen gemacht sind, auf "STARTEN" klicken.

Während der Konvertierung läuft ein Prozentbalken. Dieser verschwindet, sobald die Konvertierung abgeschlossen ist und das XNVIEW-Konvertierfenster bleibt offen - quasi in Erwartung weiterer "Befehle". Zum Schliessen des Fensters einfach auf "ABBRECHEN" klicken, das ist zwar ungewöhnlich, aber es gibt eben keinen "Beenden"-Knopf.

Wenn man anschliessend die Bytes (KB oder MB) der unangepassten und angepassten Bilder vergleicht, fällt angenehm auf, dass schon eine grosse Datenmenge gespart wurde.

2. JPG-Komprimierung

Das JPG-Format hat den Vorteil, dass sich die Bildqualität prozentual einstellen lässt - dadurch kann weiterer Speicherplatz gespart werden.

Dies sollte aber bei jeder Bildbearbeitung der allerletzte Schritt sein. D.h.: vorher die fertig höhenangepassten Bilder nochmal kurz durchgucken, falls noch Schärfungen oder Farbänderungen etc. gewünscht sind. Dabei nicht zu scharf stellen, da die Bilder durch die folgende JPG -Komprimierung noch Bildpunkte verlieren und damit für das Auge ohnehin etwas "schärfer" aussehen.

Sind die Bilder fertig, können sie wie folgt endgültig "webgerecht" gemacht werden:

Auswahl wie oben > mehrfach konvertieren






Der Prozentsatz der Kompimierung ist Erfahrungssache. Man kann einzelne Bilder auch stärker oder weniger komprimieren, je nach Bildvorlage. Ziel sollte "eine gute Bildqualität bei möglichst wenig Byte" sein. Wir achten meistens darauf, dass kein Bild anschliessend mehr als 100 Kilobyte hat, Richtwert ist ca. 60 kB, persönlicher Wunschwert sogar nur ca. 30 kB.

Wenn alle Einstellungen gemacht sind, auf "STARTEN" klicken.

Wieder gilt (s. oben): während der Komprimierung läuft ein Prozentbalken. Sobald die Komprimierung abgeschlossen ist, zum Schliessen des Fensters auf "ABBRECHEN" klicken.

Beim abschliessenden Vergleich der Bytes (KB oder MB) der Originale mit den fertig angepassten Bildern ist der Unterschied deutlich ablesbar: was vorher vielleicht mehrere Megabyte hatte, ist nun auf ein Bruchteil der Datenmenge reduziert - aber immer noch qualitativ gut für die Verwendung in Web-Alben, zum Versenden per eMail etc.

Positive Ergebnisse: Die Bilder lassen sich zügiger hochladen, der Web-Speicherplatz kann besser genutzt werden, die Bilder erscheinen schneller am Monitor - und beim eMail-Versand freut sich der Empfänger, dass das Postfach nicht so vollgestopft wird :-)

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